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Costa Rica Rundreise November 2016
mit Beck Walter, Zemira und Margit

18.11.2016
Pünktlich um 2 Uhr starten wir von Rankweil zum Flughafen München. Es ist wenig Verkehr und wir sind dann schon um 4 Uhr dort, frühstücken noch ausgiebig und fliegen dann über Madrid nach San Jose – Ankunft um 15 Uhr nach 10h Flug.
Die Passkontrolle gestaltet sich mühsam da nur 2 Schalter offen sind.
In der Zwischenzeit holen wir uns noch Geld vom Bankomaten.

Douglas vom Reisebüro holt uns vom Flughafen ab, die Fahrt ist recht langsam da dichter Verkehr herrscht, und bringt uns zum Hotel Radisson.

Im Hotel bemerkt Margit das die Geldtasche mit Visa, Bankomat und dem gesamten Bargeld im Rucksack fehlt. Diese muss im Flughafen oder auf dem Weg zum Auto gestohlen worden sein.
Ich telefoniere gleich mit Veronika und sperre alle Karten das sich als sehr zeitaufwendig herausstellt.
Margit würde am liebsten wieder umkehren aber nach einem guten Abendessen, einem Glas Wein und genügend Bier schaut die Sache wieder anders aus.

19.11.2016
Frühstück früh morgens, Veronika holt uns um 8 Uhr ab, Douglas der Fahrer bedauert es sehr was uns passiert ist.
Die Fahrt mit dem Kleinbus führt uns durch San Jose, sehr viel Verkehr, zum Vulkan Poas, die Gegend ist wunderschön grün, viele Blumen aber es regnet etwas.
Erster Stopp ist eine Kaffeeplantage – hier gibt es einen feinen Kaffee und Kuchen. Weiter geht es zum Vulkan, leider regnet es viel und der Krater den wir nach einer kurzen Wanderung erreichen liegt im Nebel. Aber auch das hat seinen Reiz, Eichhörnchen begleiten uns und die Farne und Moose schimmern sattgrün in ihrer Nässe.
Dann fahren wir zum Waterfall Park – sehr touristisch aber man sieht viele Tiere wie Schmetterlinge, Affen, Jaguar, Kollibris und machen nachher eine wunderschöne sehr feuchte Wanderung zu den Wasserfällen, filme fleißig mit der neuen GoPro.

Der La Paz Wasserfall Garten, ist ein privater Naturpark mit wunderschönem Schmetterlings- und Orchideengarten, Kolibri-Station, Schlangenhaus, Affenhaus und einem Wildkatzengehege. In der groβen Vogelvoliere haben wir die einmalige Chance einen Tukan auf die Hand zu nehmen. Auf einem gut angelegten Wanderweg können wir einen Spaziergang zu den spektakulären Wasserfällen inmitten des Regenwaldes machen.
Nach einem köstlichen Mittagsbuffet kehren wir zurück nach San José ohne aber vorher bei einem Supermarkt stehen zu bleiben, ganz am Ende des Parkplatzes geschützt von allen Blicken will ich endlich mal eine rauchen aber es geht nicht lange dann werden ich darauf aufmerksam gemacht das hier und irgendwie in ganz Costa Rica Rauchverbot herrscht, das wird mal ein gesunder Urlaub.
Abends bleiben wir im Hotel, die Umgebung ist nicht gerade einladend für Spaziergänge, es wird auch abgeraten das Hotel zu verlassen.
20.11.2016
Früh morgens werden wir in unserem Hotel in San Jose abgeholt und die Fahrt führt zunächst bis nach Guapiles, wo wir ein herzhaftes Frühstück genieβen, wir steigen in einen Bus um und die Fahrt bringt uns zum Flusshafen von Pavona, wo wir auf ein Motorboot wechseln. Während der einstündigen Fahrt haben wir Gelegenheit unter anderem Reiher, Seevögel, Brüllaffen, Leguane, Wasserschildkröten zu erspähen.
Bevor es zur Lodge geht, machen wir noch einen kleinen Stop im Dorf von Tortuguero und können dort einen kleinen Spaziergang unternehmen.

Das gesamte Dorf lebt von den Touristen, seit der Bootsfahrt regnet es schon leicht, in der Turtle Beach Lodge angekommen ist es anfangs schön wir können sogar für kurze Zeit an den Pool. Dann regnet es stark und Wind kommt auf, sogar ein riesiger Baum fäält neben den Pool. Erkunden am Nachmittag die Umgebung und den Strand, wir sehen Leguane und Affen in den Bäumen, kleine Schildkröten und sogar eine Tarantel sehen wir.
Abends gibt es Essen in Buffetform – dementsprechend langweilig, sehr einfach und öde. An der Bar sitzen wir noch länger, es beginnt zu regnen bzw es schüttet aus Eimern die ganze Nacht.
Am nächsten Tag noch vor dem Sonnenaufgang unternehmen wir eine Bootstour auf dem Kanal und erleben hautnah das Erwachen des Regenwaldes! Zurück in der Lodge können wir dann um 8 Uhr das Frühstück genieβen.
Am Vormittag gibt es dann eine weitere Bootstour. Es hat aufgehört zu regnen und die Geräusche des Regenwaldes sind atemberaubend, an der Bootsanlegestelle finden wir ein Krokodil beim Sonnenbaden, das Wasser ist so hoch in den Kanälen da hatte es kein Problem hinaufzukommen.
Am Nachmittag machen wir mit dem Ranger eine Urwaldwanderung, ziehen zum Glück die Gummistiefel an, wir waten durch tiefen Morast, rutschig, im Dschungel ist es sehr schwül, wir schwitzen, aber wir sehen die kleinen Pfeilgiftfrösche und sogar Krokodile.
An der Lodge angekommen beobachten wir denn einen riesigen Leguan, auch eine Affenschar in den Bäumen mit ihren Jungen ist zu sehen, da könnte man stundenlang zusehen.
Abends regnet es wie aus Kübeln, vom Ranger bekommen wir die Auskunft das ein Hurrikan auf Costa Rica zurast und wir am Morgen evakuiert werden. Die ganze Nacht regnet es, starker Wind kommt auf und an schlaf ist kaum zu denken.

22.11.2016
Morgens in der Früh werden wir mit dem Boot wieder zurück an die Anlegestelle gebracht, der Bus wartet schon auf uns, wir fahren nach Guapiles wo wir unser Mietauto übernehmen. In der Zwischenzeit haben wir die Hiobsbotschaft von Veronika erhalten das unsere weitere Reise durch Costa Rica aufgrund des Hurrikans geändert werden muss. Wir müssen leider die Fahrt an die Karibikküste und den Trip an den Grenzfluss von Nicaragua canceln – das sollten eigentlich die Höhepunkte unserer Reise werden.
Nun übernehmen wir unser Auto – einen SUV Hyandai mit Allradantrieb, buchen noch Vollkasko hinzu (290€) für 18 Tage.
Fahren gemächlich Richtung La Fortuna, übernachten in einem sehr eigenwilligen Hotel mit American Style, Ranch pur mit vielen Kühen und Pferden. Zum Hotel gelangen wir nur über 2 Hängebrücken die nicht gerade einladend wirken, aber es macht Spaß mit dem Auto über ein so wackliges Ding zu fahren.

Das Hotel ist einfach aber es liegt sehr schön in einem tropischen Garten, abends schauen wir uns im Fernseher die Überschwemmungen im Land an. Ganze Nacht geregnet.

23.11.2016
Wir fahren bei strömenden Regen an den Vulkan Arenal zum Städchen Fortuna, nach 2h erreichen wir unsere wunderschöne Lodge El Arenal. Hier sehr schöne Zimmer und eine blumenreiche Anlage mit vielen Kollibris.
Am Abend fahren wir in einen wunderschönen Spa mit verschieden heissen Becken, Abendessen ist dabei. Es regnet wiederum die ganze Nacht.

24.11.2016
Nach einem ausgiebigen guten Frühstück fahren wir in die Stadt Fortuna, bummeln herum und gehen einkaufen, aber einen Regenmantel (Poncho) finden wir nicht.
Wir essen im Restaurant Nemes ein Surf und Turf Steak – ein Riesending und super lecker, Walter ist ganz begeistert.
Den NM verbringen wir aufgrund des schlechten Wetters im Zimmer, lesen und fernsehen ist angesagt. Abend trinken in der Stadt.

25.11.2016
Heute ist der Vulkan Arenal angesagt, das Wetter hat sich gebessert, wir unternehmen eine Wanderung am Fuße des Vulkans. Wunderschöne Aussichten auf den Vulkan und den Lake Arenal.
Um 13 Uhr werden wir mit dem Bus zu einer wanderung in den Regenwald abgeholt, eine Hängebrückentour über insgesamt 14 Brücken. Die Tour ist sehr lehrreich, wir sehen vile Pflanzen und Tiere. Auf dem Rückweg zum Hotel hätte es aufgrund eines Fahrfehlers fast einen Unfall gegeben.
Am Abend essen wir wieder im Nemes. Wiederum sehr freundliches Personal und leckeres Essen.

26.11.2016
Wunderbar die Sonne scheint. Sehr früh packen wir alles zusammen und fahren über Lake Arenal nach Monteverde. Walter hat schon sehr früh eine Tour durch den Garten gemacht und kann uns von einer Affenherde berichten. Lake Arenal ist ein riesiger See die Strecke entlang ist sehr idyllisch. wir verfahren uns natürlich über eine Kiesstrecke bis wir irgendwann umdrehen müssen da es nicht mehr weitergeht. Das Hotel Villa Lodge in Monteverde ist schön aber die Zimmer sehr dunkel und feucht, am Nachmittag machen wir eine informative Tour durch eine Kaffee und Kakao Plantage.
Am Abend essen wir in Monteverde, 20 min laufen bis dahin – es regnet, es ist kalt aber das essen ist ausgezeichnet, das Städle wenig beschaulich, eher düster und schmutzig.
Um 10 uhr werden wir für eine Canopy und Zipline Tour abgeholt, Mega!!! Kann ich gar nicht anders beschreiben. Es war jeden Cent wert und top organisiert. Wir haben uns sehr sicher gefühlt. Die Jungs waren überall zur Stelle und haben immer alles doppelt und dreifach kontrolliert.
Das Problem es regnet die ganze Zeit, sogar die GoPro läuft an – insgesamt sind es mehrere Flüge am Drahtseil und der Superman Flug zeigt eine Länge von 1,5km in einer Höhe von 200m. Man bekommt ein ordentliches Tempo drauf und man muss sehr aufpassen das man frühzeitig bremst.
Ein Mordspass.

28.11.2017
Wir fahren nach Samara, schon nach einem KM gibt es einen Erdrutsch aufgrund des starken Regens der letzten Zeit. Unfreiwillige Pause noch in Monteverde. Birgit und Lothar von der Samara Palm Lodge begrüßen uns herzlichst, das kleine Hotel und der Pool ist spitze.
PURA VIDA kann beginnen.
Wir bleiben 10 Tage an der Samara Beach und geniessen die Sonne, das gue Essen und das Nichtstun.
Machen einige Auflüge in die nahe Gegend.

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