WieserWelt

Reisen - Wein - Fotografie - Genuss

Ein guter Beginn - nach einem ausgiebigen Frühstück im „Cafe‘ Schnell“ haben wir eine ruhige Fahrt zum Flughafen in München. Da es sich bei uns um einen internationalen Flug handelt sind wir sehr zeitig zur Stelle beim Einchecken. Wir vertreiben uns die verbleibende Zeit mit Shoppen und Beobachten der vorbeispazierenden Reisenden bei gemütlichem Kaffeeplausch.
Der Flug mit einem Airbus A340 Abflug 16.00 Uhr der Lufthansa verläuft ebenfalls ausgesprochen ruhig und auch der Service läßt keine Wünsche übrig. Wie der Start in München so landen wir auch pünktlich bei unserem ersten Zielort San Francisco. Ein Taxi ist schnell zur Stelle und befördert uns auf schnellstem Wege in unser Hotel „The Andrews Hotel“ in der Post Street. Ein alt ehrwürdiges Hotel mit einem dazupassenden sehr alten Lift und dementsprechender interessanten Einrichtung. Das Hotel ist sauber und auch die Betten sehr gut. Das Frühstück wird, für uns etwas ungewohnt, auf jedem Stockwerk im Gang bereitgehalten und im Zimmer eingenommen.
Wir aber begeben uns noch zu einem Schlummertrunk in die Hausbar die ebenfalls auf alt getrimmt ist. Bald überkommt uns die Müdigkeit denn es war ja für uns ein sehr langer Tag und zufrieden sinken wir in unsere Betten.

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2.Tag - Samstag, den 2. November 2013

San Francisco ist die viertgrößte Stadt Kaliforniens und nach New York die amerikanische Großstadt mit der zweithöchsten Bevölkerungsdichte. Die Stadt dehnt sich über 122 km² und rund 50 Hügel aus. Diese Stadt gilt es für uns zu erkunden.
Nach einem ausgiebigen Frühstück spazieren wir zum Union Square. Das ist laut Reiseführer das Herz der Stadt inmitten eines der elegantesten Einkaufsviertel und ist zugleich ein kleiner botanischer Garten mit Palmen und exotischen Blumen. Wir lösen sogleich unsere Karten für ein „Hop-on-Hop-off Sightseeing“. Auf dem offenen Dach des Busses werden wir durch San Francisco geführt und gleichzeitig mittels Kopfhörer über alle interessanten Punkte der Stadt informiert. Dies gibt uns einen ersten guten Überblick. Als wir zum Wahrzeichen von San Francisco der Golden Gate Bridge gelangen ist leider ein Großteil der Brücke im Nebel versteckt. Wir verlassen trotz dem unfreundlichen Wetter hier am Ende der Brücke den Bus und können trotz Nebelschwaden einige Blicke auf Alcatraz und die Stadt werfen. Die Sicht auf Sausalito ist ohne Nebel. Danach spazieren wir über die Brücke zurück zur Stadt.
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Das kalte Wetter mit einem bissigen Wind lässt uns frösteln, deshalb steigen wir gerne wieder in der Bus und fahren einige Haltestellen weiter und gelangen so zum bekannten Fisherman’s Wharf. Hier ist ringsum ein buntes Menschengewirr. Als erstes wärmen wir uns im Hard Rock Cafe etwas auf. Wir bewundern dabei die vielen Gitarren von auch uns bekannten Musikern. Wir lassen uns weitertreiben und stehen bereits am berühmten Pier 39. Schon von weitem hören wir die Schreie der Seelöwen die die Bootsstege für sich übernommen haben. Um die 300 Tiere (im Winter anscheinend bis 900) rangeln lauthals um die Plätze. Hier werden von vielen Touristen und auch von uns fleißig Fotos geschossen.
Zurück bei der Hafenstraße steigen wir nochmals den Bus und fahren bis zum Ausgangspunkt zurück. Vom Union Square bis in die Market Street gibt es unzählige Geschäfte und diese gilt es zu erkunden. So vergeht der erste Tag wie im Flug. Nach dieser spannenden und anstrengenden ersten Tour lassen wir uns im gemütlichen Restaurant neben dem Hotel mit einem guten Essen verwöhnen und auch den Wein gut schmecken.
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3.Tag - Sonntag, den 3. November 2013
Nach dem Frühstück fahren wir sogleich mit dem Taxi zum Fisherman’s Warf, Pier 33. Es ist überraschenderweise ein sehr schöner Tag mit blauem Himmel. Die reservierten Karten zu bekommen ist kein Problem. Jetzt heißt es nur noch warten bis wir an der Reihe sind. Wir nützen die Zeit um Aufnahmen von der schön im Sonnenlicht stehenden Golden Gate Bridge sowie von der Insel Alcatraz zu machen.
Die Fahrt mit dem Schiff nach Alcatraz dauert nicht sehr lange. Dort erwartet uns als erstes ein ehemaliger Gefängniswärter und dieser erklärt allen Ankömmlingen die Gegebenheiten der Insel. Im Innern bekommt jeder Besucher einen Kopfhörer damit leitet uns eine audiovisuelle Führung in Deutsch durch die vielen Gebäudeteile mit den vielen Gängen. Dies ist sehr interessant und auch Aufschlussreich . Nach gut 2 ½ Stunden treten wir die Rückfahrt per Schiff wieder an

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Mit dem Red Bus fahren wir bis zum Washington Square. Wir besuchen die Kirche St. Peter and Paul. Hier beginnt gerade eine Messe. Wir wollen nicht stören und spazieren weiter auf einer dieser steilen Straßen der Stadt. Alle Autos parken quer zur Fahrbahn. Dies ist für uns sehr ungewohnt. Wir steigen weiter auf den 74 m hohen Telegraph Hill der unmittelbar vor den Piers von San Francisco liegt. Vom Coit Tower hat man einen besonders schönen Rundblick. Wir aber verlassen bald wieder den Hügel und begeben uns zur Lombard Street, die krummste Straße der Welt – sie darf nur abwärts befahren werden. Hier gibt es unzählige, herrliche Fotomotive.
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Wir verlassen den Russian Hill und wandern zurück zu unserer Haltestelle. Der Red Bus läßt nicht lange auf sich warten und dieser bringt uns wieder zurück zum Union Square.
Wir lassen uns kurzentschlossen von einem Taxi zur Castro Street bringen. Dieses Viertel mit der der bunten Flagge als Kennzeichen ist bekannt als das Viertel der Schwulen.
Hier gibt es jedoch viele schöne Geschäfte und Bars. Wir essen in einem der vielen Thai-Lokale und nehmen noch ein Schlückchen in einer originellen Vinothek.
Mit einem Taxi geht es zurück zum Fishermen’s Warf. Hier beginnt bei Beginn der Dunkelheit das berühmte Nachtleben. Wir spazieren die vielen Lokale entlang und entscheiden uns auf einen Drink im Hard Rock Cafe. Da wir von unserer Tagestour doch etwas müde sind ergattern wir ein Taxi und lassen uns zum Hotel chauffieren. Es geht sich aber trotzdem ein Schlummertrunk in der Hotelbar aus.
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4.Tag - Montag, den 4. November 2013
Nach einem wiederum ausgiebigen Frühstück machen wir nochmals einen Spaziergang durch die Market Street und bewundern die vielen tollen und hohen Gebäude mit sehr endlosen Glasfassaden. Wir tätigen restliche Einkäufe, schlendern in dem Menschenstrom und schauen dem Cable Car zu. Die Endstation die zugleich Umkehrstation ist immer ein Zuschauermagnet.
Doch im Nu ist es Mittag und wir sitzen bereits im Taxi in Richtung Flughafen. Unsere Zwischenstation San Francisco ist bereits beendet. Im Flughafen gibt es, da ein Inlandsflug, eine sehr schnelle Abfertigung. Das lange Warten auf den Flug überstehen wir mit einem guten Mittagessen.
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Hawaii - Big Island
Der Flug ist etwas unruhig aber dennoch landen wir pünktlich in Kona auf der Insel Hawaii meistens „Big Island“ genannt. Nach dem kühlen San Francisco erwarten uns angenehme 28 Grad. Es ist bereits Abend und die kurzdauernde Dämmerung beginnt. Der Shuttlebus bringt uns zur Übergabestelle für die Leihautos. Die Formalitäten sind bald erledigt und wir fahren unverzüglich zu unserer Unterkunft. Bei tiefster Dunkelheit erreichen wir nach etwas mehr als eine halbe Stunde „Belle Vue Kona“. Wie wir am nächsten Morgen feststellen liegt das Gebäude auf einer Anhöhe und man hat einen wunderbaren Blick auf das weite Meer. Wir werden bereits vom Hausherr erwartet und sofort in die Wohnungen eingewiesen. Da es bereits sehr spät ist begeben wir uns bald in die weichen Betten.
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5. Tag - Dienstag, den 5. November 2013
Wir erwachen in unseren weichen Betten auf der Insel Hawaii genannt „Big Island“. Dies ist die südlichste und gleichzeitig größte Insel des gesamten Archipels. Sie ist auch die vielseitigste Insel. Hier findet man vom Prinzip her alle Landschaftsformen der gesamten Inselkette. Wüste und Regenwald, grün überwuchernde Steilküste und Kraterlandschaft, die beiden höchsten Berge der Erde (vom Meeresgrund aus gemessen), riesige Rinderfarmen, ein aktiver Vulkan sowie Strände mit weißem, schwarzem oder grünen Sand. Die Ausdehnung der Insel Nord-Süd beträgt gut 149 km und die Breite von bis zu 122 km.
Unsere Wirtin die aus dem Elsass stammt gibt uns einige Tipps über Ausflugsmöglichkeiten etc. Nach einem ausgiebigen Frühstück in einem nahe gelegenen Frühstücksrestaurant beschließen wir als erstes den Norden der Insel zu erkunden. Wir entscheiden uns für die Küstenstraße in Richtung der Kohala Coast und bleiben dabei öfters stehen um die tollen Ausblick auf das blaue Meer zu genießen und auch einige Aufnahmen zu schießen. In der größten und bekanntesten Ortschaft der Westküste Kona spazieren wir durch die wenigen Gässchen sowie der Hafenstraße entlang. Kailua-Kona ist das touristische Zentrum der Insel dies durch die fast hundertprozentige Sonnenschein-Garantie. Die warme Sonne und der blaue Himmel lässt unsere Stimmung sogleich um einige Grade steigen. Wir haben jedoch noch einiges vor und setzen die Fahrt weiter fort.
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Wir machen auf unserer Fahrt noch einige interessante Zwischenaufenthalte. Es gibt erkaltete Lavaströme und schöne Buchten mit toller Uferlandschaft zu bewundern. Deshalb benötigen wir einige Zeit um erst gegen Mittag den nördlichsten Punkt der Insel das Örtchen Hawi zu erreichen. Hier machen wir die von den Frauen langersehnte Kaffeepause und auch ein Eis genehmigen wir uns. Danach fahren wir noch das kurze Stück zum Ende der Straße zum sogenannten Pololu Valley Lookout. Dieser beeindruckende Aussichtspunkt entspricht dem typischen hawaiianischen Nordküsten-Anblick d.h. Steilküste.
Auf der Rückfahrt wählen wir den Highway 250 über die Kohala-Berge dies ist laut Reiseführer ein außergewöhnliches Hawaii-Erlebnis. Kurz vor der Abzweigung sehen wir zur Linken die Statue von König Kamehameha der hier in der Nähe geboren wurde. Bis auf 1086 m Höhe führt uns diese Straße. Ab jetzt wechselt die Szenerie ständig: Hier von grünen Wiesen überzogene Hügel wie in den Alpen, dort dunkle Seen und am Straßenrand riesige Opuntien (Kakteen). Die Weiden links und rechts des Hwy 250 gehören zur Parker Ranch, der größten Ranch der USA, die sich noch in Privatbesitz befindet. Über die Ortschaft Waimea die laut den Reiseunterlagen stark unter dem Einfluss der Parker Ranch steht fahren wir wieder in Richtung Küste. Bei Kawaiha erreichen wir wieder den Highway 19 der uns zurück nach Kealakekua führt. Vorher genießen bei einem kurzen Badeaufenthalt den längsten und weißesten Sandstrand der Insel, den Hapuna Beach Park. Auf der Heimfahrt tätigen wir einen großen Einkauf und machen uns auf der Terrasse ein gemütliches Abendessen bei Salat, Salami, Käse, Bier und Wein. Dies ist ein wunderschöner Ausklang unseres ersten Tages auf Hawaii.
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6. Tag - Mittwoch, der 6. November 2013
Nach einem selbst zubereiteten Frühstück verlassen wir bereits wieder mit großem Gepäck zeitig unsere Unterkunft Belle Vue Kona. Diesmal geht es in Richtung Süden. Unser erster Zwischenstopp gilt der Besichtigung von Puuhonua o Honaunau, dies ist eine Kultstätte der alten Hawaiianer. Auf diesem Gelände findet man verschiedene nachgebaute Relikte aus der Zeit vor der Ankunft der Europäer vom Auslegerkanu über Häuser, Felszeichnungen, das Konane-Spiel bis zum Tempel, dem Heiau.
Für uns geht jedoch die Fahrt bald weiter mit dem Ziel den südlichsten Punkt der Insel zu erreichen. Nach einer längeren gemütlichen Fahrt auf dem Highway 11 zweigen wir auf die etwa 12 Meilen lange, in größeren Teilen einspurige South Point Road ab. Die enge, aber durchgehend geteerte Straße führt uns in ein flaches, windzerzaustes Gebiet. Am Ende dieser Straße liegt der Ka Lae genannt South Point, der südlichste Punkt der USA. Eine Steilküste verführt einige Besucher zu einem kühnen Sprung in das kühle Meer.

Wir fahren nach einer ausgiebigen Besichtigung der Umgebung auf der South Point Road zurück. Eine kleine Tafel mit dem Vermerk „Cafe“ verführt uns zur Einkehr bei einer Farm. Hier haben die Frauen in einem Nebengebäude ein kleines Kaffeehaus eingerichtet. Mit einem kleinen Stück Kuchen lassen wir uns das heiße Getränk aufs beste schmecken.
Wir fahren bald wieder auf dem Highway 11 und erreichen kurz nach Naalehu der „südlichsten Gemeinde der USA“, den Schwarzen Sandstrand von Punaluu. Neben dem ungewohnt dunklen Anblick des Strandes faszinieren uns die vielen Wasserschildkröten die sich vom Klicken der Fotoapparate der Touristen nicht stören lassen.
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Erst Mitte nachmittags erreichen wir endlich Volcano Village, dieses liegt auf ca. 1200 m. Hier gibt es ein Postamt, verschiedene Unterkünfte und Restaurants, aber auch zwei Tankstellen sowie zwei General Stores. Ganz versteckt im feuchten Regenwald finden wir unsere nächste Unterkunft „My Island B&B“. Der Seniorchef weist uns die Appartements zu und erklärt uns anhand von Karten die Möglichkeiten der Besichtigung in dieser Gegend.
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Nach kurzem Verstauen des Gepäcks nützen wir noch den Tag und fahren direkt zum Hawaiian Volcano Observatory mit dem angegliederten Thomas a. Jaggar Museum. Hier kann man sich intensiv über die Entstehung der Inselkette, den Vulkanismus und den derzeitigen Stand der Erkenntnisse informieren. Der Halemaumau-Krater (ist ein Krater im Kilauea-Krater) stößt ständig Rauchwolken und auch giftige Gase aus. Deshalb ist der Krater nicht näher erreichbar. Wir fahren nach dieser Besichtigung zurück nach Volcano und kommen gerade rechtzeitig zum Thai- Thai Restaurant. Das Essen war ausgezeichnet nur die Bedienung hat uns etwas irritiert. Beim Verlassen des Restaurants stellen wir fest dass es bereits dunkel ist. Deshalb fahren wir nochmals zum Observatory. Hier sehen wir ein einmaliges Erlebnis da der Krater jetzt in grelles Rot getaucht ist und mit dem Rauch ein gespenstiges Bild ergibt. Nach dem ausgiebigen Bestaunen mit einer Fotosession fahren wir zufrieden zu unserer Unterkunft. Unsere Ladies begeben sich bald zu Bett nur die Herren lassen den Tag bei einigen Gläschen Wein ausklingen.

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7. Tag - Donnerstag, den 7. November 2013
Wir blinzeln früh morgens durch einen Vorhangspalt auf die feuchten Wiesen und Blumen vor unserer Terrasse. Schnell stehen wir auf, machen uns frisch und spazieren zum Haupthaus. Hier gibt es in einer gemütlichen Stube ein ausgiebiges Frühstück. Überwacht werden wir dabei vom alten Hausherrn der jedoch zwischendurch ein Nickerchen macht. Gut gestärkt streifen wir kurz durch den Hausgarten der teilweise wie ein Dschungel aussieht. Bei dieser Feuchtigkeit wachsen die Pflanzen ohne viel Dazutun.
Die Fahrt zum Kilauea Iki Krater dauert nicht sehr lange. Bei der letzten Eruption im Jahr 1959 wurden erhebliche Mengen Bimsstein fast 600 m hoch in die Luft geschleudert. Aber seither ist es hier ruhig geworden. Wir stellen unser Fahrzeug ab und die Wanderung beginnt. Am Rande des Kraters geht es auf und ab. Überall gibt es tolle Höhlen, Lavazacken und eine überwältigende Pflanzenwelt zu bewundern. Am Ende des Kraters führt der Weg uns direkt in den Kraterboden und wir durchqueren diesen auf dem verhärteten Lavagestein von 1959. Es geht es auf einem steilen aber schön angelegten Pfad wieder zu unserem Auto zurück. Nach dieser Wanderung haben wir uns eine Stärkung verdient und wir legen in Volcano Village eine Kaffeepause mit einem kleinen Snack ein. Manfred nützt die Zeit zu einem Hosenwechsel denn das Wetter hat sich stark verbessert und es ist ausgesprochen warm.
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Wie der Name „Chain of Craters Road“ schon sagt, wurde die Straße so gebaut, dass sie die am Straßenrand liegenden Krater wie eine Kette aneinander reiht. Das besondere an dieser Straße ist auch die Tatsache, dass sie in den letzten Jahren immer wieder von der Lava übergossen wurde. Deshalb sieht man auch überall bei den erkalteten Lavaströme die ausgebesserte Straße. Die Strecke beträgt 58 km hin und zurück. Da es leicht zu regnen angefangen hat fahren wir ohne viel Aufenthalt bis zum Holei Sea Arch, einem schwarzen, natürlichen Steinbogen im Meer. Von hier aus geht es nur zu Fuß auf der Straße weiter, denn nach ca. 1 km gibt es für Autos kein Weiterkommen da die Straße Meterhoch mit erkalteter Lava bedeckt ist. Wir stellen uns vor es war sicherlich ein toller Anblick als die flüssige Lava bis in Meer geflossen ist.
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Auf der Rückfahrt parken wir beim Mauna Ulu Parking Area und begeben uns auf den Trail. Nach einer längeren Wanderung wollen wir bereits umkehren als unsere Ladies vorschlugen bis zum nächsten Rauchwölkchen weiterzugehen. Der überraschende, unheimliche Anblick in den Kakaopuhikrater belohnte unsere Anstrengung und zusätzlich gibt es auch ein herrlichen Rundblick. Nach einer kurzen Rast geht es beschwingt zu unserem Fahrzeug zurück.
Beim Thurston Lava Tube machen wir nochmals einen Halt um einen 20-minütigen Rundweg durch die riesige Lavaröhre zu gehen. Die Baumfarne im Eingangsbereich der Höhle dürften die größten auf der nördlichen Erdhalbkugel sein. Es handelt sich dabei um die Farnarten Amau und Hapuu. Am Beginn des Rundweges erklärt eine Tafel die Entstehung von Lavaröhren. Es ergeben sich einige beeindruckende Bilder vor allem beim Röhreneingang.

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Auf der Rückfahrt über die Crater Rim Road fahren wir durch einen beeindruckend schönen, dicht bewachsenen Wald, der hauptsächlich aus großen Baumfarnen und Ohia-Bäumen besteht. In unserer Unterkunft machten wir uns auf schnellstem Weg frisch und machten uns sofort wieder auf den Weg zu unserem Abendessen in der Kilauea Lodge. In diesem feinen Restaurant genießen wir ein gutes Steak in angenehmer Atmosphäre.
8. Tag – Freitag, der 8. November 2013
Nach dem wieder sehr reichlichen Frühstück müssen wir zum Auftanken, Ansichtskarten und Briefmarken besorgen etc. Danach führt uns die Fahrt durch Hilo an der Ostküste der Insel nach Norden. Hilo ist aus touristischer Sicht nicht sehr interessant da es eher ein Verwaltungs- und Einkaufszentrum ist. Kurz nach Hilo zweigt eine 3 ½ Meilen lange Stichstraße zu den bekannten „Akaka Falls“ ab. Direkt beim Parkplatz beginnt der leicht begehbare Rundweg durch den tropischen Dschungel. Unter bis zu 10 Meter hohem Bambus hinweg, vorbei an Heliconia, wildem Ingwer, Bougainvillea und vielen anderen, hier regelrecht wuchernden Pflanzen geht es zu den 35 m hohen Kahuna Falls und den von vielen Postkarten bekannten, knapp 130 m hohen „Akaka Falls“. Dieser 45-minütige Rundweg ist für jeden Besucher ein absolutes Muss und für die Fotografen ein Highlight.
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Auf dem Rückweg haben wir uns bei einem Straßenverkäufer mit Ananas und Bananen eingedeckt und weiter geht es an der Küstenstraße in Richtung Norden. Auf Höhe der Ortschaft Honokaa beschließen wir wieder umzukehren. Bei Paauhau Landing fahren wir bis zum etwas stürmischen Hafen. Der Wind bläst hier sehr stark und nach dem Verzehr unserer Früchte brechen wir bald wieder auf. Wir entdecken die alte Straße der Küste entlang die sich links und rechts zeitweise dschungelartig darstellt. Bei einem Kiosk machen wir nochmals einen Halt mit Trinkpause. Aber bald ist es bereits wieder Zeit weiterzufahren. Wir haben heute ja eine Fahrt zum Mauna Kea dem höchsten Berg Hawaiis gebucht. Bei Hilo zweigen wir auf die Saddle Road ab. Diese führt uns auf einer breiten Straße bis auf eine Höhe von 2960 m Höhe. Besonders beeindruckend ist der allmähliche Wechsel der Vegetation. Man fährt vom tropischen Regenwald über grüne Weideflächen und Trockengebiete bis in die Lavawüste. Auf einem Parkplatz, der Hunter Checking Station warten wir auf unseren Bus mit Führer. Diese lassen uns nicht lange warten. Der Bus fährt als erstes nach kurzer Fahrt zu einer aufgelassenen Schaffarm. Hier erwartet uns ein Partyzelt mit Tischen und Bänken. Wir bekommen bald ein einfaches Dinner mit Hühnchen, Kartoffelchips etc., danach Muffins mit Kaffee oder Tee. Der restlichen Kuchen wird an die hier frei lebenden schnepfenartigen Vögel verfüttert.
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Nun wird es jedoch ernst und die eigentliche Bergfahrt auf den Mauna Kea beginnt. Bis zum Visitor Information Center auf 2700 m ist die Straße noch asphaltiert und gut befahrbar. Ab hier jedoch beginnt die steile, ungeteerte Straße die höchste Ansprüche an die Fahrzeuge stellt. Kurz vor dem höchsten Punkt geht sie wieder in eine bis zum Gipfel asphaltierte Straße über. Hier sind durch die optimalen Bedingungen eine Vielzahl von Observatorien gebaut worden. Es stehen etwas verstreut mit die größten Teleskope der Welt. Beim Aussteigen sind wir froh dass jeder Teilnehmer einen Leih-Parker erhalten hat. Denn hier auf 4205 m Höhe (darunter ca. 5000 m unter dem Meeresspiegel) ist es sehr kalt. Beim baldigen Sonnenuntergang der unzählige Kameras klicken lässt bläst ein eisiger Wind in unsere Gesichter. Bald nach Einbruch der Dunkelheit müssen alle Besucher den Gipfel verlassen. Die meisten sind schon vorher wegen der Kälte in die Busse geflüchtet. Bei der Rückfahrt macht unser Führer einen kleinen Zwischenstopp, baut ein Teleskop auf. Damit können wir bei Kuchen und Kaffee den Mond und die Venus sehr gut beobachten. Die anderen Sterne sind leider durch Wolken verdeckt.
Spät in der Nacht werden wir bei unserem Auto abgesetzt und eine längere Heimfahrt beginnt. Nach einigem Hin und Her finden wir wieder die Volcano Road die uns direkt zu unserer Unterkunft führt.
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9. Tag – Samstag, den 9. November 2013
Ohne Frühstück fahren wir bereits um 6.oo Uhr Früh zum Flughafen. Der Morgenverkehr hat noch nicht eingesetzt. Deshalb erreichen wir ohne große Umstände frühzeitig den Flughafen von Hilo. Der Abflug ist pünktlich um 8.15 Uhr und bereits um 9.00 Uhr erreichen wir den Flughafen von
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Hawaii - Maui
Neben Oahu ist Maui die bei Touristen beliebteste Insel. Das liegt vor allem an den vielen ausge-sprochen schönen Stränden, den wilden Steilküsten, dem an der Westküste ziemlich sonnensicheren Wetter und nicht zuletzt auch an den krassen Gegensätzen: Während auf Meereshöhe tropische Vegetation und die letzten Zuckerrohrfelder Hawaiis überwiegen, herrscht am Haleakala auf 3000 m Höhe über dem Meeresspiegel eine fast vegetationslose Kraterlandschaft.
Wir aber fahren mit unserem neuen Leasingauto über einigen Umwegen direkt zu unserer neuen Unterkunft. Dies sind schöne Appartements mit Küche und allem was dazugehört. Wir richten uns kurz ein und steuern bald ein nahegelegenes Einkaufszentrum an. Wir besorgen uns das Frühstück für die kommenden Tage und auch einen kleinen Vorrat von Bier und Wein. Nachdem wir alles verstaut haben geht es sogleich nach Lahaina.

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Lahaina hatte vor 1846 die Funktion der Hauptstadt des Königreiches Hawaii inne. Anfang des vorletzten Jahrhunderts entwickelte sich die Stadt zu einem der beiden „Höllenlöcher im Pazifik“. Wenn die Walfänger von ihren Beutezügen zurück in ihr Quatier nach Lahaina kamen, hatten sie meist nur noch eines im Sinn: Alkohol und Frauen. Teilweise lagen hier über 400 Schiffe gleichzeitig vor Anker. Heute promenieren die Touristen an den Fassaden aus der Pionierzeit die Front Street entlang, während sich die Geschäftsleute bemühen, das Walfänger-Image aufrechtzuerhalten.
Wir beginnen unseren Rundgang mit einem köstlichen Eis in einer von einer Schweizer Familie geführten Eisdiele. Aber dann gibt es kein Halten und wir streifen durch die vielen Geschäfte und kaufen Geschenke für die Heimat. Am Abend treffen wir uns wieder bei einem Fischlokal direkt am Meer. Bei einem wunderschönen Sonnenuntergang genießen wir auf der Terrasse einen köstlichen Fisch.
Den Tagesausklang genießen wir mit einem Glas Wein auf unserer Terrasse bei unserer Unterkunft bei sehr angenehmen Temperaturen und einem herrlichen Blick auf das rauschende Meer.
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10. Tag – Sonntag, den 10. November 2013
Regen und nochmals Regen dazu auch noch starken Wind begrüßt uns an diesem Morgen. Deshalb nehmen wir das Frühstück in der Wohnküche ein. Wir beschließen trotz diesem schlechten Wetter unser Programm einzuhalten und fahren in den Süden der Insel. Und siehe da der Regen läßt bald nach.
Der Hookipa Beach an der Nordküste nicht weit von dem Städtchen Papie ist das Mekka der Windsurfer. Dies ist unser erstes Ziel und tatsächlich sind bereits viele Surfer draußen und zeigen ihre Künste. Auf einem erhöhten Aussichtspunkt finden wir einen idealen Ort für die Zuschauer und Fotografen.
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Nachdem wir uns dieses Spektakel einige Zeit angesehen haben beginnen wir mit der Fahrt auf der Straße nach Hana. Dies ist neben dem Haleakala-Krater der zweite Höhepunkt eines Besuches auf Maui. Diese Autofahrt führt lt. Reiseführer über 56 einspurige Brücken und durch 617 Kurven. Diese Straße liegt teilweise bis zu 400 m über dem Meer
und bietet hinter jeder Kurve einen neuen Ausblick. Vier Elemente prägen den Hana Highway: grüner Regenwald, türkis- bis tiefblaues Meer, Wasserfälle und überwuchernde Seitentäler. Dies verleitet uns immer wieder zu Stopps bei den vielen Haltebuchten. Der recht rege Verkehr dazwischen wieder einige Regenschauer machen das Fahren zu einer anstrengenden Tätigkeit. Deshalb sind wir froh als wir zur „Halbzeit“ eine Imbisstube entdecken und uns ein Getränk gönnen.
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Endlich erreichen wir das Dorf Hana mit seinen ca. 1000 Einwohnern. Wir fahren durch das Dorf da aber das Wetter nicht mitspielt verweilen wir nicht sehr lange hier. Wir nutzen die Möglichkeit zum Tanken. Danach fahren wir zur Ranger Station wo wir einen Parkplatz ergattern. Von hier aus geht es zu Fuß zu den „Seven Pools“. Der Name ist irreführend, denn entlang des Flusses Oheo gibt es 24 große und noch mehr kleine Pools. In den Pools leben mindestens fünf verschiedene Spezies von Oopus, einer Süßwasser-Fischart, die nur in Hawaii vorkommt. Da wir bei dem Regenwetter nicht baden wollen spazieren wir staunend durch den interessanten Taleinschnitt und kommen nach einigen Fotostopps bald wieder zu unserem Fahrzeug.
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Nach kurzer Besprechung entscheiden wir uns zur Weiterfahrt auf dem Highway 31 der auf dieser Strecke ca. fünf Meilen aus einer ungeteerten Straße besteht.
Dies ist nach Regenfällen teilweise nicht ratsam da dann die Straße verschüttet oder abgerutscht sein kann. Wir jedoch haben das Glück und kommen problemlos durch.
Eine abwechselnde sehr schöne Landschaft belohnt uns. Bei diesen tollen Aussichten sind wir froh dass wir die richtige Entscheidung getroffen haben.
Wir fahren durch das Upcountry das ist der Haleakala-Westhang. Dieser ist bis 2000 m Höhe fruchtbares Weideland und gehört zum größten Teil zur Ulupalakua Ranch.
Erst bei Einbruch der Dunkelheit erreichen wir Lahaina. Heute essen wir bei einem Italiener um etwas Abwechslung in unseren Speiseplan zu bringen. Da es jedoch in diesem Lokal nur Limonaden und ähnliche Getränke gibt trinken wir unseren Wein als Schlummertrunk gemütlich in der Wohnung.

11.Tag – 11. November 2013
An diesem Tag haben wir vor den kleineren Inselteil und zwar die „West Maui Montains“ zu umrunden. Dabei dürfen selbstverständlich einige Abstecher zum Meer nicht fehlen. Dabei treffen wir nochmals auf einen sogenannten „Hot Spot“ für die Surfer. Von weither kommen laufend weitere Wassersportler mit ihren Brettern. Dies ist auch für die Fotografen eine willkommene Gelegenheit von übersichtlicher Höhe tolle Bilder zu schießen


Aber wir müssen weiter denn wir haben noch eine weite Strecke vor uns. Bald erreichen wir den MM 38,5. Ab hier führt ein kurzer Wanderweg zum Nakalele Blowhole – Es sieht aus wie ein Geysir, aber es handelt sich um Meerwasser, das durch die Brandung nach oben geschleudert wird, manchmal über 20 m hoch. Dies ist ein sehr imposanter Anblick.
Im weiteren Straßenverlauf bieten sich uns immer wieder sehr fotogene Blicke aufs Meer. Es wachsen hier auffallend viele Agaven. Diese hat laut Überlieferung Captain Cook ausgesetzt um bei seiner Rückkehr Sisal als Basismaterial für Seile zur Verfügung zu haben. Die Landschaft wirkt hier oft dramatisch, weil sich zwischen dem hellblauen Himmel, dem tiefblauen Meer und dem intensiven Grün der Pflanzen hohe Kontraste ergeben. Die schmale Straße muss sehr konzentriert gefahren werden da diese Straße durch Lavaerde und Steine sehr rutschig sein und außerdem hinter jeder Kurve ein Gegenfahrzeug auftauchen kann. Zwischendurch fängt es immer wieder leicht zu nieseln an. Aber die Straße zeigt sich in einem halbwegs guten Zustand. Außerdem haben wir Glück, denn der Verkehr hält sich noch in angenehmen Grenzen.
Nach einer Stunden Fahrt auf dieser Küstenstraße erreichen wir bald darauf die Abzweigung zum Highway 380. Dieser führt uns bei Wailuku ins Iao Valley. Das Tal wird immer enger und schließlich mündet die Straße in einen großen Parkplatz. Von hier führt ein breiter Fußweg in wenigen Minuten zum Aussichtspunkt auf die „Iao Needle“. Für die alten Hawaiianern war das Iao Valley ein heiliges Stück Land, heute ist es ein State Park. Das Tal ist das Überbleibsel einer Kaldera (eingestürzter Vulkankrater), die heute auch entlang der senkrechten Wände mit Moosen und anderen Pflanzen bedeckt ist. Inmitten dieser grünen Hölle steigt die Iao Needle, ein grün wuchernder Basaltblock, 366 m hoch über den Talboden. Das Szenario ist beinahe bei jedem Wetter beeindruckend.
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Wir fahren auf dem Highway zurück nach Lahaina und genehmigen uns ein kühles Eis und einen kräftigen Kaffee. Nun fühlen wir uns wieder gestärkt und erledigen den Einkauf. Wir füllen den Einkaufwagen denn heute ist Grillen im Camp angesagt.
Am Rande des Strandes ist ein großzügiger Grillplatz eingerichtet. Darauf läßt Manfred die Steaks brutzeln. Margit macht den Salat während Elisabeth den Rest erledigt. Bald lassen wir es gut schmecken.
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12. Tag – 12. November 2013
Heute ist ausgesprochen schönes Wetter. Rundherum sehen wir nur blauen Himmel. Nach dem Frühstück und der Abrechnung für die Unterkunft fahren wir zeitig in Richtung Haleakala.
Auf einer Strecke von knapp 40 Meilen (etwas 65 km) überwindet die Straße von der Küste bis hinauf zum Gipfel des Berges Haleakala einen Höhenunterschied von 3055 Metern. Nach beinahe zwei Stunden Fahrt machen wir den ersten Halt am Visitor Center auf 2970 m Höhe. Da das Wetter noch schön ist haben wir eine herrliche Rundsicht. Aber es ziehen bereits einige Wolken und Nebelschwaden auf. Deshalb fahren wir bald weiter zum rund 100 m höher gelegenen Gipfel dem Puu Ulaula Overlook. Auffallend ist die Pflanze Silberschwert von den Hawaiianern Ahinahina genannt. Diese können bis zu 2,50 m hoch gedeihen und nach 5 bis 20 Jahren Wachstum erzeugt der Silberschwert 100 bis 500 Einzelblüten. Wir machen einige Schritte auf den befestigten Aussichtspunkt. Auch hier ist uns das Glück noch hold da wir einige Sichtfenster vorfinden. Bei der Fahrt ins Tal ist bereits der ganze Berg in Nebel eingehüllt.
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Wir besuchen bei der Rückfahrt den Kula Botanical Garden. Wir nutzen hier auf dem einzigen botanischen Garten Hawaiis der nicht auf Seehöhe liegt um viele hawaiianische und eingeführte Pflanzen anzuschauen und zu fotografieren. Der Privatgarten ist schön angelegt und die Pflanzen sind jeweils gut gekennzeichnet.
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Auf der Weiterfahrt machen wir einen kurzen Abstecher nach Paia, das etwa zehn Autominuten vom Flughafen Kahului entfernt ist. In den 1930er Jahren war die Plantagensiedlung mit über 10.000 Einwohnern die größte Gemeinde der Insel. Paia verkam zu einem unbedeutenden Dorf, das erst wieder in den 1970er Jahren von den Hippies auf ihrer Suche nach dem Paradies mit Leben erfüllt wurde. In den 1980er Jahren entdeckten es dann die Windsurfer und gilt jetzt als internationales Zentrum des Windsurf-Sports. Die Geschäftsfassaden sind immer noch auf 30iger Stil getrimmt und es geht sehr geruhsam zu. Wir genießen hier unsere Kaffeepause in einem sehr originellen Lokal.
Auf der Rückfahrt zu unserer Unterkunft machen wir nochmals eine Pause zu einem Badestopp beim Alii Kahekili Muiahumnu Beach Park. Wir finden einen weißen Sandstrand mit Palmen und guten Schwimmmöglichkeiten vor. Wir genießen das warme Meereswasser und danach die warme Nachmittagssonne. Vor Einbruch der Dunkelheit fahren wir nach Lahaina und nehmen unser Abendessen in einem auf Spelunke getrimmten Lokal ein. Danach spazieren wir durch das Örtchen und genießen dabei ein wunderbares Eis. Der Abschluss und auch Abschied von der Insel bildet ein feiner Drink in einer Bar von Lahaina.
Hawaii - Kauai
13. Tag – Mittwoch, den 13. November 2013
Bereits um 8.oo Uhr ist heute Abfahrt und zwar ohne Frühstück. Bereits um 9.00 Uhr ist die Rückgabe des Autos beim Flughafen Kahului. Wir sind so früh mit der Abgabe dran da jede Verspätung uns ansonsten $ 100 kosten würden. Sobald das Gepäck abgegeben ist gönnen wir uns ein Frühstück mit einen starken Kaffee. Der Abflug verzögert sich ärgerlicherweise etwas und ist erst um 13.05 Uhr. Nach einem ruhigen und kurzen Flug erreichen wir um 13.50 Uhr die Insel Kauai.
Mit einer Gesamtfläche von 1435 Quadratkilometer ist Kauai die viertgrößte Insel des Archipels. Die Insel ist fast kreisrund, wobei die maximale Ausdehnung 53 km (Ost-West) bzw. 40 km (Nord-Süd) beträgt. Die Einwohnerzahl bewegt sich um 67.000 Bewohner. Kauai trägt den Beinamen Garteninsel – und das zu Recht. Fast überall ist es herrlich grün wie in einem regelmäßig und gut gegossenen Garten – es regnet in Teilen der Insel praktisch jeden Tag.
Wir besorgen uns wieder eines fahrbaren Untersatzes und fahren in direktem Weg zu unserer Unterkunft. Diese liegt ganz versteckt bei Lawai in einer Talmulde mit herrlichem Blick in die Berge. Wir beziehen unsere Zimmer und fahren so schnell wie möglich weiter um den Tag noch etwas zu nützen. In der nahe gelegenen Ortschaft Poipu finden wir einen herrlichen Strand mit Palmen und alles was das zugehört. Als erstes fällt uns auf dass in jeder Ecke Hühner jeweils mit einem stolzen Hahn in der Erde scharren. Diese Hühner werden kaum beachtet, aber anscheinend sind dies die heiligen Kühe von Kauai und dürfen sich überall aufhalten.
Bei Einbruch der Dunkelheit erledigen wir unsere Einkäufe und begeben uns in ein Fischlokal, dem Brennecke’s direkt am Beach gelegen. Hier gibt es eine feine Tagesempfehlung von Fisch die wir uns aufs Beste schmecken lassen.
Nach diesem langen Tag machen wir es uns zu Hause gemütlich und lassen den Abend vor dem Fernseher mit einem guten Buch ausklingen.
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14. Tag - Donnerstag, den 14. November 2013
Wir werden wie nicht anders zu erwarten von lautem Hahnengeschrei geweckt. Diesel Hähne schreien um die Wette. Veronika, die das Haus führt, hat uns ein tolles Frühstück auf der Terrasse mit herrlichem Rundumblick vorbereitet. Wir lassen es uns gut schmecken.
Da heute sehr schönes Wetter vorherrscht beschließen wir zum Waimea Canyon zu fahren. Da wir sehr früh unterwegs sind ist der Verkehr noch sehr gering. Dadurch haben wir eine schöne Fahrt zuerst die Küste entlang und dann schraubt sich eine gut ausgebaute Straße steil in die Höhe. Schon bieten sich auf der rechten Seite die ersten Ausblicke auf den Waimea Canyon. Mark Twain bezeichnete diesen Canyon als den „ Grand Canyon des Pazifiks“. Die Form- und Farbenvielfalt erinnert an den großen Bruder in Arizona. Wir halten bei einem Lookout an um diesen Blick in vollen Zügen zu genießen.
Wir fahren bald weiter bis zum Ende der Straße am Puu o Kila Lookout. Der Blick von hier oben, auf 1256 m Höhe über dem Meeresspiegel, durch das Kalalau Valley, ein Hängetal, das mit einer Stufe zum Meer hin abschließt, gehört zum Schönsten was die Natur zu bieten hat – wenn das Wetter mitspielt. Ja, wir haben das Glück und haben eine wunderbare Rundumsicht. Knapp zehn Kilometer entfernt liegt der Waialeale, der regenreichste Punkt der Erde (10mal soviel wie z.B. in München).
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Wir begeben uns auf den Pihea Trail. Der Weg ist teilweise sehr rutschig und schlammig. Bei einer steilen Stelle fällt Manfred auf seine Kamera, zum Glück ist außer der Verschmutzung nichts passiert. Die tollen Ausblicke entschädigen uns für alle Mühen. Wir müssen auf den selben Weg zurückgehen und teilweise auch rutschen und fahren danach zum Kalalau Lookout. Hier blicken wir nochmals in dieses wunderschöne Tal.
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Auf der Rückfahrt stärken wir uns im Kokee State Park Restaurant und nehmen zusätzliche Informationen vom Info-Center mit. Bei der Fahrt zum Meer machen wir bei einigen Lookouts Halt um nochmals interessante Fotos vom Waimea Canyon zu schießen. Beim Highway 50 stellen wir fest dass bei Mana die Straße endet. Deshalb kehren wir um und fahren geruhsam an der Uferstraße mit wunderbarem Ausblick in Richtung unserer Unterkunft. Beim Verlassen dieser Uferstraße sehen wir zur rechten eine riesige Kaffeefarm. Doch wir wollen weiter, wir wünschen uns nach diesem Ausflug mit Wanderung sehnlichst ein kühlendes Bad im Meer.
Deshalb machen wir es uns zur Erholung am Strand bei Poipu mit unseren mitgeführten Strandstühlen (von den Vermietern geliehen) bequem und erfrischen uns im warmen Meereswasser. Dies gibt einen großen Durst und Hunger und so finden wir uns am Abend wieder im Brennecke’s Fischlokal wieder. Der Fisch des Tages erweist sich wie am Vorabend als Haupttreffer.
In einem nahegelegenen Einkaufszentrum entdecken wir eine große Eisdiele mit einem wunderbaren Eisangebot jeder von uns lässt sich dies schmecken.
Dann ab nach Hause und unter die Dusche, das ist sehr fein. Ein Schlückchen Wein auf der Terrasse bei angenehmer Temperatur rundet den Abend vollendet ab. Manfred hat die Erlaubnis von Veronika einige Zigaretten auf der Terrasse zu rauchen. Dies lässt er sich nicht zweimal sagen.

15. Tag – Freitag, den 15. November 2013
Beim gemütlichen Frühstück stellen wir fest, dass das Wetter für den gebuchten Helicopterflug sehr unsicher ist. Veronika organsiert für uns, dass wir bis Mittag telefonisch Bescheid erhalten ob der Flug gecancelt wird oder auch nicht.
Wir fahren als erstes nach Lihue. Dies ist das wirtschaftliche und politische Zentrum Kauais. Ansonsten hat der Ort touristisch nicht viel zu bieten. Wir besichtigen deshalb nur den Hafen. Ein riesiges Kreuzfahrtschiff liegt vor Anker. Daneben wirken alle anderen Schiffe sehr klein.
Von Lihue aus führt uns der Kuhio Highway Nr. 56 nach Norden. Wir nehmen den Abstecher über die knapp drei Meilen lange Stichstraße durch die Felder zu den „Wailua-Wasserfällen“. Die eindrucks-vollen Doppelwasserfälle sind gut 25 m hoch und stürzen in einen runden Pool mit grün überwucherten Felswänden.

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Weiter geht es eine kurze Strecke in Richtung Norden, kehren aber bei Kapaa bereits wieder um. In Lihue schlürfen wir gegen Mittag im McDonalds einen Kaffee. Jetzt erst erreicht uns der Anruf dass der Flug wegen schlechter Sicht tatsächlich gecancelt ist. Wir beschließen sofort, dass wir für Sonntag nochmals einen zweiten Versuch buchen werden.
Da es bereits Nachmittag ist entschließen wir uns kurzfristig zu einer kleinen Küstenfahrt bis zum Spouting Horn. Leider versperren entlang dieser Straße neben Hotels auch einige private Ferienhäuser die Sicht auf das Meer. Das Spouting Horn faucht zwar wie ein Geysir und sieht auch so aus, ist aber kein Geysir. Hier pressen die Wellen das Meerwasser in eine Lavaröhre. Am Ende der Röhre tritt das Wasser senkrecht nach oben hin aus. Das dabei entstehende Fauchen führt eine hawaiianische Legende auf einen in der Röhre gefangenen Moo, ein großes Reptil zurück.
Am Nachmittag klart das Wetter für uns überraschend auf und die Sonne lacht wieder vom Himmel. Deshalb machen wir es uns am heimischen Pool gemütlich mit Baden, Körperpflege, Buch lesen und Schlafen.
Bei Einbruch der Dunkelheit können wir uns frisch-fröhlich zum Abendessen aufmachen. Diesmal haben wir uns auf Empfehlung unserer Hauswirtin für das Valaea Cafe entschieden. Hier essen vor allem auch die Einheimischen. Auch uns schmeckt das Essen aufs vorzüglichste.

16. Tag – Samstag, den 16. November 2013
Heute haben wir uns einiges vorgenommen. Wir fahren wieder über Lihue in Richtung Norden. Beim Hanalei Valley Lookout machen wir einen ersten Halt. Es ist sehr beeindruckend das helle Vormittagslicht auf die glitzernden Tarofelder zu sehen. Über eine einspurige Bogenbrücke erreichen wir die Ortschaft Hanalei = „das Städtchen, in dem Leis hergestellt werden“. Die Attraktion ist jedoch die große Bucht mit ihrem weiten Sandstrand – eine der schönsten Sandbuchten der ganzen Inseln.
Wir wollen aber heute weiter zu Na Pali Coast. Auf der Bergseite des Parkplatzes Kee Beach beginnt der Haena Kalalau Trail, der auch Na Pali Trail genannt wird. Er folgt einem bereits einige hundert Jahre alten Pfad, auf dem schon die alten Hawaiianer zu ihren Feldern und Siedlungen in den Seitentälern der Nordküste gingen. Wir haben uns für den ersten Abschnitt des Trails entschieden dieser führt uns bis zum Hanakapiai Valley. Der aus dem Tal führende Gebirgsbach mündet bei einer wunderschönen Bucht ins Meer. Es wird jedoch an mehreren Stellen mit Tafeln gewarnt dass das Baden hier sehr gefährlich sein kann.
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Nach kurzem Aufenthalt nehmen wir den nochmals 3 km langen Seitenweg das Tal hinauf, der durch dichten Busch zu den Hanakapiai Falls führt. Dabei müssen wir den Bach einige male hüpfend und springend überqueren. Die stehende, schwüle Luft lässt uns aus allen Poren schwitzen. Aber der wundschöne Dschungelpfad und am Ende des Tales der hohe Wasserfall mit einem großen Pool entschädigen uns für unsere Anstrengungen. Nach einer ausgiebigen Rast machen wir uns wieder auf den Rückweg. Dieser zieht sich sehr in die Länge da die Müdigkeit langsam in die Beine kriecht. Beim Auto angekommen fahren wir als erstes einen Kiosk an um uns mit Flüssigkeit zu versorgen.
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Die Dauer der Heimfahrt kommt uns sehr lange vor da wir durch die Wanderung müde geworden sind. Dort angekommen machen wir uns wieder frisch um das Abendessen im Valaea Cafe einzunehmen und ein Eis zum Abschluss darf selbstverständlich nicht fehlen

17. Tag – Sonntag den 17. November 2013
Da es in unserer Unterkunft am Sonntag kein Frühstück gibt fahren wir nach Poipu nehmen auf der Terrasse des örtlichen Starbuckscafe unser Frühstück ein. Danach fahren wir an den Strand und genießen die Warme Sonne. Manfred und Elisabeth versuchen sich mit dem Brett gegen die Wellen anzukämpfen. Das ist keine einfache Sache. Deshalb haben beide bald Nasen und Ohren mit Wasser voll und genießen danach die wärmende Sonne.
Gegen 13.oo Uhr finden wir uns bei „Jack Harter Helicopters“ in Lihue ein. Heute ist das Wetter annähernd sehr gut. Wir werden über alle Notfälle instruiert wie dabei z.B. mit Schwimmwesten umgegangen wird und soweiter. Erst dann dürfen wir in den Shuttlebus einsteigen und werden zum Flughafen befördert. Wir warten in einem Partyzelt auf unseren Flug und schießen dabei einige Fotos. Unser Fluggerät kommt bald hereingeschwebt und unser Pilot Harry erwartet uns freundlich lächelnd. Wir werden gut angeschnallt und mit Mikrofon können wir mit dem Pilot kommunizieren. Da wir einen Flug ohne Türen bestellt haben ist es ein eigentümliches Gefühl, aber unsere Fotografen haben so viel mehr Möglichkeiten. Unser Pilot Harry fliegt mit uns die ganze Insel ab. Viele Täler, Wasserfälle, steile Lavazinnen, tolle Strände, Dschungel, Weiden – ein grandioser Blick und Überblick von Kauai. Es ein herrliches Gefühl. Die Zeit verfliegt wie im Nu und bald ist die Flugstunde wieder vorbei. Wir waren fleißig und haben viele, viele Fotos im Kasten.
Bei einem Abendessen in einem mexicanischen Lokal lassen wir mehrmals noch den Flug Revue passieren. Dies war ein einmaliges, großartiges Erlebnis.
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18. Tag – Montag, den 18. November 2013
Zum Frühstück gibt es – zur Überraschung von Hubert – Sekt und Kuchen. Denn er feiert heute Geburtstag. Ja, die Überraschung ist gelungen. Auch Veronika und ein zufällig anwesendes kanadische Pärchen bekommen auch einen Anteil vom Sekt.
Nach diesem überraschenden und gelungenen Tagesbeginn beschließen wir nochmals in den Norden zur Hanalei-Bucht zu fahren. Aber vorher machen wir einen Stopp bei einer großen Gärtnerei. Elisabeth und Manfred können es nicht lassen und kaufen Farnknollen sowie Plumeria-Stecklinge ein. Hoffentlich gedeihen diese bei uns in der Heimat. In Hanalei lassen wir unser Auto stehen und spazieren durch die Häuser in Richtung Meer. In kurzer Zeit stehen wir vor der großen Bucht mit ihrem weiten Sandstrand – einer der schönsten der ganzen Inseln. In westlicher Richtung schließt sich daran mit dem Lumaha’i Beach ein Traumstrand an, der durch den Film South Pacific bekannt wurde. Im Winter donnern die riesigen Wellen bis nahe an die Vegationsgrenze heran. Hier können nur die besten Surfer bestehen. Auf dem Rückweg schlendern wir durch die Ortschaft. Vieles ist auf Touristen eingestellt, Geschäfte, Restaurants, Galerien etc. Erst ganz versteckt stoßen wir auf ein Kaffeehaus das uns anspricht. Wir besichtigen die in einem eigenen Stil errichtete Kirche Wai’oli aus dem Jahre 1834 als Hawaii missioniert wurde.
Danach ist es Zeit wieder zurückzufahren. Wir fahren direkt nach Poipu. Dort ist gerade eine Aufführung einheimischer Mädchen im Gange. Wir können den Tanz dieser Mädchengruppe in Hawaii-Tracht bewundern. Sie tanzen zu den Klängen der Musik ihrer Vorfahren. Viel Publikum findet sich ein. Anschließend können wir beim Strandspaziergang einen wunderschönen beinahe kitschigen Sonnenuntergang miterlegen. Die Palmen, das rauschende Meer, der blaue Himmel, was will man mehr.
Ein Fischessen, ein guter Salat und ein guter Tropfen Wein. Das ist ein sehr gutes Abendessen zum Geburtstag von Hubert. Serviert auf den offenen Gasträumen des Restaurant Brennecke’s. Ein Eis bei unserer kürzlich entdeckten Eisdiele rundet den Abend wieder herrlich ab.

19. Tag – Dienstag, den 19.November 2013
Heute ist wieder Reisetag. Es geht in Richtung Ohau. Die letzte Insel die wir auf unserem Programm haben. Wir sind bereits in aller Frühe auf dem Flugplatz da der Flug auf 8,30 Uhr angesetzt ist. Leider müssen wir feststellen, dass eine Verspätung angesagt ist. Doch nach einer weiteren halben Stunde ist es soweit und nach einem kurzen Flug von einer weiteren halben Stunde landen wir um 9.30 Uhr auf Ohau Honolulu. Ein Taxi ist schnell gefunden und wir fahren auf breiten Straßen zu unserem Hotel.
Honolulu, das „Manhatten des Pazifiks“, ist eine Großstadt, die sich über eine riesige Fläche vom Meer bis hoch in die Berge erstreckt. Der Name Honolulu bedeutet geschützte Bucht. Wer von Honolulu spricht, denkt allerdings meist nur an einen Stadtteil, an Waikiki mit dem weltberühmten Strand Waikiki Beach. Dieser Stadtteil ist das touristische Zentraum Honolulus, ja sogar von ganz Hawaii. Er ist nicht besonders schön, aber durch das ständig pulsierende Leben auf den Straßen durchaus attraktiv.
Unser Hotel ist das „Park Shoe Waikiki“, liegt beinahe am Meer, nur von der Straße vom Strand abgetrennt. Wir beziehen unsere Zimmer und begeben uns schnellstens zur ersten Erkundung auf einen Strandspaziergang. Endlos zieht sich dieser dahin, laut Angabe bis zu drei Kilometer, dahinter liegt die breite Kalakaua Avenue mit unzähligen Läden, Bars und Restaurants sowie die besten Hotels des Stadtteils . Wir stapfen durch den Sand bis sich bei uns der Durst und Hunger meldet. Bald ist ein Restaurant gefunden und wir genießen ein kühles Bier und ein tolles Salatbuffet. Nachher legen wir uns unter die Palmen und machen ein wohlverdientes Mittagsschläfchen.
Im Hard-Rock-Cafe von Honolulu mit über 300 Gitarren an der Decke und Wänden nehmen wir heute bei lauten Musikklängen das Abendessen ein. Frisch gestärkt werfen wir uns in die abendliche flanierende Menge durch die Straßen von Honolulu. Es gibt vieles zu Bestaunen und auch zum Einkaufen.
Bereits etwas müde nehmen wir in einem etwas lauten Bierlokal neben unserem Hotel einen letzten Drink ein.
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20. Tag – Mittwoch, den 20. November 2013
Bereits in aller Früh warten wir auf den Bus. Wir haben vor auf den Diamond Head, der höchsten Erhebung und eines der Wahrzeichen von Honolulu, zu wandern. Doch unser Bus taucht nicht auf. Kurzerhand nehmen wir uns ein Taxi. Dieses bringt uns direkt durch einen Tunnel in den Diamond Head-Krater.
Die Wanderung auf den höchsten Punkt dauert bei gemütlichem Spazieren und einigen Fotostopps ca. 50 Minuten. Die höchste Erhebung des Kraterrandes, den Leahi Point auf knapp 232 m Höhe über dem Meer erreichen wir mit vielen anderen Touristen. Von hier bietet sich ein herrlicher Blick auf den Kapiolani Park, auf Waikiki und auf das Meer. Der Aussichtspunkt ist Teil einer alten Militärbefestigungsanlage. Nachdem wir uns sattgesehen haben sowie unzählige Fotos gemacht haben begeben wir uns wieder auf den Rückweg. Weitere viele Touristen kommen uns laufend entgegen. Es ist ein dauerndes Kommen und Gehen.
Mit dem Taxi geht es wieder zurück in die Stadt. Wir bummeln am Strand entlang und danach ein wenig durch die Straßen von Honolulu. Dann ist aber Beach-Time. Wir holen unsere Sachen im Hotel und machen es uns im Liegestuhl bequem bzw. genießen das warme Wasser des anrollenden Meeres. Rund um uns ist ein reges Treiben obwohl noch nicht Hochsaison ist.
Auch an diesem Abend ist noch etwas Shopping angesagt bevor wir uns im Tiki-Grill an würzigen „Ripple“ genannt Spare Rips genüsslich knabbern. Den obligatorischen „Absacker“ gönnen wir uns heute in der Mai-Lei Bar. Hier spielt und singt eine hawaiianische Live-Band.
Der Nachhauseweg ist nicht sehr weit. Wir bahnen uns einen Weg durch den immer noch starken Menschenstrom. Daneben sieht man seitlich der Straße und Gehsteige sowie Rasenflächen viele Bettler und Sandler. Dies ist die Kehrseite unserer Zivilisation.
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21. Tag – Donnerstag, den 21. November 2013
Wir werden um 7.oo Uhr mit etwas Verspätung beim Hotel von einem Bus abgeholt. Heute geht es nach Pearl Harbor. Der Hawaiianische Fahrer erklärt in einem etwas unverständlichem Englisch was uns erwartet.
Pearl Harbor ist einer der beliebtesten Anlaufpunkte für Touristen. Vor langer Zeit lebten innerhalb des natürlichen Hafens unzählige Perlenaustern. Ab 1875 gestattete König Kalakaua den Amerikanern ein Kohlelager für die Handels-Dampfschiffe anzulegen. Im Jahre 1902 begannen die Amerikaner diese Korallenbank abzufräsen um eine Fahrrinne hinaus zum Meer zu schaffen. In den frühen zwanziger Jahren bauten sie Pearl Habor systematisch zu ihrem Flottenstützpunkt aus. Durch den Angriff der Japaner im Jahr 1941 ging Pearl Harbor in die Geschichte ein.
Beim Visitor Center angekommen erhalten wir unsere Eintrittskarten und können durch das Gelände spazieren und dabei ein U-Boot sowie verschiedene Torpedos bestaunen. Bald sind wir an der Reihe und werden ins große Gebäude geschleust. Hier wird ein informeller Film über die Ereignisse im Rahmen des Angriffs auf Pearl Harbor vorgeführt. Anschließend geht es auf eine Motorboot. Dieses befördert uns auf das Denkmal „U.S.S. Arizona Memorial“ das für das Schlachtschiff Arizona mit über 1100 Soldaten an Bord an dieser Stelle gesunken ist.
Nach der kurzen Rückfahrt mit dem Boot werden wir mit dem Bus zum Schlachtschiff Missouri gebracht. Dies ist das letzte Schlachtschiff von den Vereinigten Staaten das in Dienst gestellt wurde. 1992 war es das einzige der Welt das noch im aktiven Dienst war. Am 2. September 1945 wurde die Missouri als der Ort für die formale japanische Kapitulation ausgewählt. Mit einer Länge von 270 m, der größten Breite von 33 m und der Höhe von 64 m ist dieses Schiff sehr eindrucksvoll.
Danach zeigt man uns einige Kampfflugzeuge die vor einem großen Flugzeughangar ausgestellt sind. Hautnah können wir die Flugzeuge begutachten und bewundern.
Bei der Rückfahrt in die Stadt fährt der Bus mit ununterbrochenen Erklärungen des Fahrers zu einem erloschenen Krater. Hier lieg das „National Memorial oft he Pacific“. Es handelt sich dabei um den größten Soldatenfriedhof Hawaiis. Hier haben ungefähr 37.000 amerikanische Soldaten, die im spanisch-amerikanischen Krieg, den beiden Weltkriegen, dem Koreakrieg oder im Vietnamkrieg gestorben sind, ihre letzte Ruhe gefunden. Auf der dem Meer zugewandten Seite des Kraters hat man einen herrlichen Ausblick auf Honolulu.
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Anschließend führt uns die Busfahrt in den alten Stadtkern. Hier in Downtown bestaunen wir den Iolani Palace, es handelt sich hier um den einzigen Königspalast in den USA. Erbaut wurde der Palast von 1879 bis 1882 durch König Kalakaua und ist heute ein Museum. Gegen über können wir die Statue von König Kamehameha I. bewundern. Weitere interessante Gebäude in diesem Viertel sind z. B. das State Capitol (Amtssitz des Parlaments), die Iolani Barracks (Haus der königlichen Wache), Kawaiahao Church (älteste Kirche Hawaiis) und das Honolulu Hale (Rathaus).
Nachdem uns der Bus nach diesem intensiven Ausflug wieder glücklich in der Nähe unseres Hotels abgesetzt hat holen wir wieder unsere Badesachen und machen es uns nochmals in den Liegestühlen am Waikiki-Strand gemütlich.
Den Abend verbringen wir mit restlichen Einkäufen und einem feinen Abschiedsessen im Tiki-Grill- Restaurant.

22. Tag – Freitag, den 22. November 2013 und
23. Tag – Samstag, den 23. November 2013
Bereits um 5.oo Uhr lassen wir uns vom Taxi zum Flughafen führen. Dort geben wir unser Gepäck ab und nehmen ein kleines Frühstück im Starbucks-Cafe ein. Der Flug nach Los Angeles verläuft ruhig und problemlos. Nach einem längeren Zwischenaufenthalt besteigen wir um 16.50 Uhr das nächste Flugzeug nach London, hier ist es mit der Zeitverschiebung jetzt 11.30 Uhr. Hier erwartet uns nur ein kurzer Zwischenaufenthalt. Danach um 13.20 Uhr geht es weiter nach München. Gut gelandet fahren wir einsetzendem Regen mit unserem Auto zurück nach Vorarlberg wo uns zum geglückten Abschluss bereits ein tolles Essen erwartet.

Ein wunderbarer Urlaub, danke Elisabeth und Hubert